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Rav Avigdor Miller: Ersatz für das Leiden / Substitutes for Suffering

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Frage:
Verzeiht HaShem auch sehr schwere Sünden, wenn ein Mensch sie bereut?
Antwort:
Das müssen Sie wissen, das ist eine allgemeine Regel. Teshuva hilft für alles. Reue hilft bei allem.
Aber das bedeutet nicht, dass es einfach sein wird. Manchmal muss ein Mensch auch bei der Reue gewisse Schwierigkeiten durchmachen. Und er hat Glück, wenn ihm das passiert. Wenn ein Mensch leicht aus dieser Welt geht, wenn er leicht davonkommt, dann muss er wissen, dass er sich Sorgen machen muss.
Nun gibt es bestimmte Kompensationen, bestimmte Möglichkeiten des Ausgleichs; anstelle von Yessurim kann man bestimmte Dinge ersetzen. Das muss man studieren.
Rabbeinu Yona in Shaarei Teshuva sagt, wenn eine Person sich kopfüber in das Torah Studium stürzt und Torah lehrt und verbreitet, auch andere Torah lehrt, und auch intensiv Tzedakah gibt, in der Hilfe für arme, würdige Juden, um sich selbst zu unterstützen, aber er tut es in einer exzessiven Art und Weise, dann wird das bis zu einem gewissen Grad den Platz der Leiden einnehmen, die er wegen seiner Sünden erleiden sollte.
Wir sehen also, dass Teschuva, obwohl Teschuva in vielen Dingen völlig hilft, manche Dinge trotz Teschuva ein gewisses Maß an Züchtigung erfordern.
Aber wenn die Menschen nachfragen, können sie Mittel und Wege finden, ihr Unglück, das sie erleiden sollten, gegen Dinge einzutauschen, die leichter sind. Es erfordert eine Menge Arbeit, aber es ist leichter zu ertragen. Es ist einfacher, ein großer baal tzedakah zu sein, es ist einfacher, ein Lernender in der Torah zu sein, als andere Arten von Leiden.
TAPE # 307 (März 1980)
https://torasavigdor.org/…/rav-avigdor-miller-on…/
Weitere Artikel von Rav Avigdor Miller auf deutsch:
https://www.torahtime.info/index.html
ENGLISH
Q:
If a person repents, does Hashem forgive even for very severe sins?
A:
This you have to know is a general rule. Teshuva helps for everything. Repentance helps for everything.
But it doesn’t mean that it’s going to be easy. Sometimes even with repentance, a person will have to undergo certain vicissitudes. And he’s lucky, however, if it’ll happen to him. If a person passes out of this world easily, if he gets off easy, he has to know that he has to worry.
Now there are certain compensations, certain ways of making up; instead of yessurim, you can substitute certain things. That has to be studied. Rabbeinu Yona in Shaarei Teshuva says if a person will go in head over heels in studying Torah and teaching and spreading Torah, teaching others Torah too, and also he’ll go head over heels in tzedakah, in helping poor worthy Jews support themselves, but he does it in an excessive way, then to a certain extent that’ll take the place of the sufferings that he should undergo because of his sins.
So we see that teshuva, although many things teshuva helps entirely but some things teshuva also requires a certain amount of chastisement. But if people will inquire, they can find ways and means of exchanging their misfortunes that they should undergo for things that are easier. It requires a lot of work but it’s easier to undergo. It’s easier to be a big baal tzedakah, it’s easier to be a laborer in Torah, than other kinds of suffering.
TAPE # 307 (March 1980)
https://torasavigdor.org/…/rav-avigdor-miller-on…/