Deutsche Version
Jonah wird nach Ninive gesandt
Als HaShem den Propheten Jonah nach Ninive schickte, einer Stadt von Gojim, von Nicht-Juden, lag sie in der Nähe von Syrien, also dort wo heute Syrien liegt. Dort gab es eine Stadt namens Ninive. Sie hatten einen König und waren ein sehr böses Volk.
HaShem sandte den jüdischen Propheten dorthin, um sie zu warnen, dass HaShem sie in 40 Tagen vollständig vernichten und keine Erinnerung an sie zurücklassen wird, wenn sie nicht Buße tun.
HaShems Sorge gilt auch den Nichtjuden
Von hier lernen wir also, dass HaShem sogar die Handlungen der Nicht-Juden nicht egal sind. Es ist Ihm nicht egal, wenn sie Götzendiener sind. Das macht Ihn sehr zornig. Es bekümmert Ihn, wenn Er sieht, dass sie sich gegenseitig bestehlen oder ermorden oder dass sie Sünden begehen, die für Nichtjuden verboten sind.
Warum Jonah nicht gehen wollte
Wenn es HaShem egal wäre, warum sollte Er die Zeit des jüdischen Propheten Jonah damit verschwenden, nach Ninive zu gehen? HaShem ist es doch egal, was die Tiere tun. Aber wenn Er einen Propheten zu Menschen schickt, zeigt das: Es ist Ihm nicht egal.
Jonah wusste, dass die Gojim leichter zur Umkehr bereit sind als die Juden. Wenn sie also hören, dass ein Prophet kommt, werden sie Buße tun – und das wird den Juden zum Nachteil ausgelegt.
Der Satan erhebt Anklage gegen das jüdische Volk
Der Satan wird dann am Tag des Gerichts sagen: „Sieh dir die Gojim an, ohne Torah, ohne Rabbiner – ein Prophet reicht, und sie tun Buße. Aber dein auserwähltes Volk ignoriert Dich.“
Das ist der Grund, warum Jonah Angst hatte, die Juden zu kompromittieren, wenn die Gojim besser reagieren.
Die Reaktion von Ninive
Jonah warnte sie einmal – und sie nahmen es ernst: Sie fasteten, trugen Sack und Asche, sogar die Tiere mussten fasten. Auch wenn das übertrieben war, zeigt es, dass sie es ernst meinten, obwohl ihnen niemand erklärte, was korrektes Verhalten ist.
HaShems Reaktion – und was wirklich zählt
Es steht im Buch Jonah: HaShem sah nicht, dass sie fasteten, sack trugen oder beteten – sondern dass sie ihr Verhalten änderten.
Das ist der Kern von Teshuva – besonders jetzt im Monat Elul.

Rabbi Yosef Mizrachi shlit’a
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English version
Jonah is Sent to Nineveh
When Hashem sent the prophet Jonah to Nineveh, a city of Gentiles near Syria, it was a wicked place. They had a king and committed many sins.
Hashem sent the Jewish prophet to warn them that they will be destroyed in 40 days unless they repent.
Hashem Cares What the Gentiles Do
From this we learn that Hashem does care what the Gentiles do. He cares about idol worship, theft, murder – and sins forbidden to Gentiles.
Why Jonah Didn’t Want to Go
If Hashem didn’t care, why send a prophet to them? He doesn’t send prophets to animals – so this proves He cares about human behavior.
Jonah didn’t want to go, because he feared the Goyim would repent – and that would reflect badly on the Jewish people.
The Satan’s Argument
The Satan could then say: “Look at your chosen people – stubborn and ungrateful. While these Goyim repented immediately!”
Jonah knew that this comparison would hurt the Jewish people in the Heavenly Court.
Nineveh’s Reaction
After one warning, the people of Nineveh fasted, wore sackcloth, put ashes on their heads – even made their animals fast.
It shows how serious they took the warning, even without Rabbinic instruction.
What Hashem Really Noticed
In the Book of Jonah, it says: Hashem didn’t focus on the fasting or prayer – but on the change in behavior.
This is the essence of repentance – especially now, in the month of Elul.

Rabbi Yosef Mizrachi shlit’a
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